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Insolvenzantrag bei Müller-Brot - Über 1.100 Beschäftigte bangen um ihren Arbeitsplatz!


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Insolvenzantrag bei Müller-Brot!

Über 1.100 Beschäftigte bangen um ihren Arbeitsplatz!

Gewerkschaft NGG vermutet Vorsatz bei Ostendorf und Huhn


 

München, 16. Februar 2012 - Erst vergangenen Samstag hat die Geschäftsführung der Müller-Brot GmbH ihren Beschäftigten auf einer Betriebsversammlung versprochen, dass die anstehende Zahlung der Löhne und Gehälter gesichert sei und das Unternehmen eine Zukunft habe.

„Die Beschäftigten durch Lug und Trug in Sicherheit wiegen und parallel das Insolvenzverfahren betreiben. Das ist wirklich das Letzte.“, so Mustafa Öz, verantwortlich für die Brotindustrie bei NGG in München.

Laut NGG liegt der Verdacht nahe, dass es nach Bekanntwerden des Hygiene- Skandals von Anfang an das Ziel des Hauptgesellschafters Klaus Ostendorf und des Geschäftsführers Stefan Huhn war, sich mit einer Insolvenz der Mehrheit der Beschäftigten und der Schulden kostengünstig zu entledigen.

„Die Vorgehensweise dieser beiden Herren ist menschenverachtend und erbärmlich. Wer so dreist die Verbraucher, die Zulieferer und die Beschäftigten belügt, hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen.“, so Öz weiter.

NGG kündigt an, für den Erhalt der Arbeitsplätze zu kämpfen und mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter unverzüglich Kontakt aufzunehmen, um den Großteil der Arbeitsplätze zu retten.

Auch die zuständigen Behörden werden von NGG scharf kritisiert. „Die Verantwortlichen haben sich durch ihr zögerliches Handeln mitschuldig gemacht, dass über 1.000 Beschäftigte und deren Familien nun Existenzängste haben.“, so Öz abschließend.


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Letzte Änderung am 15.03.2012 um 14:17 Uhr. 

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